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Die Orgel der Ev.-luth. Margarethen-Kirche in Gehrden
Die äußere Gestaltung des Orgelgehäuses nimmt die gotischen Spitzbögen des Raumes auf und überführt sie durch Segmentieren und Verschieben in eine moderne Die Aufstellung des Instrumentes in einem Seitenschiff gewissermaßen direkt neben der singenden Gemeinde ist nicht unproblematisch, da der Klang den Zuhörer mit unterschiedlichem Abstand und auf unterschiedlichem Wege erreicht. Andererseits stellt sich das Instrument an jedem Punkt des Kirchraumes unterschiedlich dar, wodurch es sehr plastisch wirkt. Diese Vielfalt macht wiederum auch einen Reiz der Aufstellung auf. Das Bedeutsamste bei einer Orgel ist – wie könnte es anders sein! – der Klang. Wichtig war uns eine klare und warme Klanggebung, die gleichzeitig mit Brillianz und Gravität gepaart ist. Hinzu kommen Fülle und Prägnanz der Flöten sowie der Strich der Gambe. Voraussetzung für ein solches klangliches Ergebnis ist eine Windversorgung, die beweglich ist wie bei einem atmenden Wesen.
Wenn außergewöhnliche klangliche und spieltechnische Gestaltung zueinander kommen und sich mit einem interessant gestalteten Gehäuse verbinden, kann das daraus entstehende Instrument Spieler, Zuhörer und Betrachter bewegen und anrühren. Dies zu erreichen ist das, was uns bei unserer Arbeit antreibt.
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